Mut zur "Ich-Marke"

10.11.2009

Berater gibt Existenzgründern Tipps

Norbert Schmidl

Ingolstadt (DK) "Mittelmaß wird vom Kunden nicht mehr angenommen. Laut Emil Hofmann, Trainer und Berater von mittelständischen Unternehemn aus Burgkirchen, gibt es "zu viele ähnliche Firmen, ähnliche Mitarbeiter, ähnliche Preise und ähnliche Qualtitä", so dass eine "Gründung im Sumpf der Ähnlichen" nichts bringe.
Beim "Business Forum Marketing" im Existenzgründerzentrum (EGZ) Ingolstadt riet Hofmann deshalb den Anwesenden, sich mit ihren Unternehmen aus der Masse abzuheben - und sei es nur mit Kleinigkeiten. So empfahl er gerade für Unternehmer, die viele mittelständische Kunden hätten, weit gehend auf Anglizismen zu verzichten. Statt einem Kunstwort als Firmenname empfahl er die "Ich-Marke", die eine Renaissance erlebe, weil sie persönlciher wirke. Eine leicht vermeidbare Sünde sei etwa eine zu kleine Schriftgröße auf der Visitenkarte, die sich aber schnell als Umsatzfresser herausstellen könne.
"Der Kunde, der zufrieden ist, ist der schleichende Tod jedes Unternehmens", weiß Hofmann. Denn er sei unloyal, sobald er ein besseres Angebot habe. Deshalb müsse der Kunde begeister sein.
Man müsse als Unternehmer "im Hirn des Kunden spazieren gehen", um so dessen Wünsche zu erforschen und dann darauf reagieren zu können, sagte EGZ-Geschäftsführer Norbert Forster in seinem Einführungsreferat. Entscheidend sei ein überzeugendes Gesamtpaket, das - via Marketing - auch einige entsprechende Wahrnehmung beim Kunden hervorrufe.
Daniel Steffen von der im EGZ ansässigen Online-Agentur novinet GmbH & Co. KG skizzierte schließlich unter dem Titel "Werbung 2.0 - erfolgreiches Online-Marketing" die "Zukunft des Marketing" an den Beispielen Twitter, Xing und Facebook.

Quelle: Donaukurier